Mittwoch, 30. Juni 2010

Unser letzter Streich

Wir haben es von Anfang an gewusst: unsere Zeit in Spanien wird auch irgendwann zu Ende gehen, aber so schnell hatten wir nicht damit gerechnet.

Hinter uns liegen nun 3 unvergessliche, erlebnisreiche Monate, an die wir uns mit Sicherheit noch lange erinnern werden. Wir haben viel schon bekanntes gesehen, aber noch viel mehr, was wir noch nicht kannten.
Ein immer wieder gern gesehenes Ereignis sind die Märkte, auf denen man das frischste und leckerste Obst zu Spottpreisen bekommt.

Neu für uns war Alicante, unsere Heimat für den großteil der 3 Monate. Ein grosser Strand, eine schöne Promenade, die für ihre 6,6 Millionen Mosaiksteine bekannte Explanada und natürlich das Castillo Santa Barbara sind nur einige der Highlights, die Alicante zu bieten hat.
Aber natürlich waren wir ja nicht nur hier um die Stadt kennenzulernen, sondern auch um im Krankenhaus zu Arbeiten. Wir wurden von allen im Krankenhaus sehr freundlich aufgenommen und haben uns dort wohl gefühlt. Die gelassene Art der Spanier war sehr angenehm, allerdings hat unser deutsches Temperament uns manchmal auch wünschen lassen,dass alles etwas zügiger geht. Selbstverständlich haben wir im Krankenhaus auch andere Studenten kennengelernt und Kontakte geknüpft.
Aber auch ausserhalb des Krankenhauses haben wir viele neue Leute kennengelernt, allein schon durch unsere Mitbewohner in den beiden WGs. Mit ihnen haben wir das Nachtleben Alicantes erkundet und einen Teil der WM geguckt.
Auch haben wir eine unserer spannendsten Erfahrungen in Connis WG gemacht, als der kurzzeitige algerische Mitbewohner uns mit den 2 Messern bedrohte.

Sehr gefreut haben wir uns über den vielen Besuch, mit dem wir auch immer wieder Ausflüge z. B. nach Valencia, Denia oder Granada gemacht haben. Jedes unserer Ausflugsziele hatte etwas besonderes, was uns fasziniert hat. Absolutes Highlight war die mächtige Alhambra, eines der vielen Überbleibsel der Jahrhunderte dauernden Kämpfe zwischen Moros y Cristianos!

Stolz sind wir auf unsere Leistung den Peñon de Ifach, das Wahrzeichen der Costa Blanca, zweimal bestiegen zu haben. Die zweite Besteigung war bei super gutem und sehr warmem Wetter mit Manuel und Yvonne zusammen, während unsere Erstbesteigung nur von uns beiden alleine und bei etwas schlechterem Wetter stattgefunden hatte.

Ohne Besuch haben wir uns auch die Hauptstadt Madrid angeschaut und an dem Wochenende, welches wir dort verbracht haben viel gesehen und erkundet. Es ist eine wunderschöne Stadt, die sehr geschichtsträchtig ist und viel mehr bietet, als wir an diesem einen Wochenende sehen und machen konnten. Wir müssen also wohl nochmal länger dorthin.

Nicht geschafft haben wir es uns auch Barcelona anzuschauen. Auch das müssen wir dann leider auf ein anderes mal verschieben.

Nun liegt wieder ein ca 15h und 1600km dauernder Road-Trip vor uns. Die Hinfahrt verlief problemlos und auch für die Rückfahrt haben wir keinerlei Bedenken, dass es anders sein könnte.

Bald hören und sehen wir uns also wieder in Deutschland, wir freuen uns sehr auf euch!

C & S